
| 01.04.2008 |
| Borutin |
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Borucin - früher Borutin, von 1936 bis 1945 Streitkirch.
Der Name der Ortschaft kommt von Wald, Hochwald. Borutin liegt 13 km von Ratibor und 2 km von Krzanowice. 1302 wurde zum ersten mal das Dorf in Dokumenten vom Herbert aus Folstein erwähnt. Das Dorf wie auch das Gutshof haben einige male den Besitzer gewechselt, u.A. 1377 war Peschek aus Kuchelna der Besitzer und 1629 Adam Wenzeslaus Podstacki ,der auch Besitzer von Boleslau war, seit 1407 Konrad Herzog und Familie Schelich, die das Dorf Nikolaus von Kranowitz verkauft hat. 1679 gehörte das Dorf dem Karl Maximilian Lichnowsky, dem Herr von Kuchelna, Pist, Boleslau und Owsisch. Das Gutshof gehörte vor 1629 Adam Wenzeslus Podstacky und 1732 war es wieder im Besitz der Familie Lichnowsky.
Die Kirche als Zeugnis des Glaube
Die Geschichte der St. Augustinuskirche zählt hundert Jahre. Wie lange das Dorf keine Kirche hatte, gehörten die Bewohner zur Pfarrgemeinde in Kranowitz. 1899 aus initiative Pfarrer Augustin Quittek und Zustimmung der Gemeindebehörden wurde eine Kirchenverwaltung gegründet. Der Vorsitzender war Pf. Augustin Quittek und Mitglieder waren: Jakub Gajda, Franz Nowak, Josef Kusy und Nikolaus Foitzik. Früher, 1894 hat Graf Lichnowsky dem Dorf 6 Morgen Acker geschenkt. Auf diesem Grundstück wurde die Schule, Kirche, Pfarrhaus und Friedhof gebaut. In Jahren 1905 und 1906 hat Graf Lichnowsky 15 000 Mark gespendet. Das gleiche haben 1904 die Einwohner gesammelt. Das Projekt der Kirche hat Augustin Klimanek gemacht und Baumeister und Zimmermann Josef Holuschka aus Beneschau war für den Bau der Kirche und Pfarrheim verantwortlich.
Im Frühjahr 1904 wurden am Kirchhof die Ziegelsteine gebrannt. Am 28. August 1904 (Tag des Hl. Augustinus) wurde der Grundstein gelegt und im Frühjahr 1905 war die Kirche im Rohbau. Die Kirche und der Friedhof wurde am 3. April 1906 vom Dekan, Pf. Kamradek und hat Pf. Josef Hlubek eingeführt. Wahrscheinlich wurde die Kirche erst am 22. Juli1908 zum Anlass der Firmung geweiht. Leider wird in der Kirchenchronik nichts davon erwähnt.
Der Hauptaltar, der in Köln gebaut wurde hat Pf. Quittek gestiftet. Die Seitenaltare wurden in Olmüz hergestellt und der Kreuzweg in Ratibor. Am 20. April 1913 hat Franz Kaschny für den Beitrag am Kirchenbau der Papstorden „Pro ecelesia et puntifice“ erhalten.
Schule und ihre Geschichte
Laut Informationsquellen haben im 18.Jh. 30 Schüler aus Borutin die Schule in Kranowitz besucht. Anfangs des 19.Jh. wurden die Schüler im Gasthaus zwei mal pro Woche vom Lehrer Braschke aus Kranowitz unterrichtet. Die erste Schule wurde in Borutin 1822 gebaut. Der Gönner war Graf Karl-Max von Lichnowsky. Es wurde auch der erste Lehrer Johann Stajka fest angestellt. Ende des 19.Jh. wurde wegen Platzmangel für Unterricht und Sportplatz von den Schulbehörden angeordnet eine neue Schule zu bauen. 1892 wurde eine Initiativgruppe mit Schirmherrschaft von Graf Lichnowsky gegründet. Er hat auch 1/3 der Baukosten gedeckt, Holz von seinen Wäldern geliefert und hat den Bauplatz gespendet. Den Rest der Kosten hat die Gemeinde begliechen.
1898 wurde mit dem Bau der Schule angefangen. Im Frühjahr 1899 war der Bau am Ende. Es war eine zweitklassige Schule mit zwei Wohnungen für Lehrer und Wirtschaftgebäude. Die Einweihung fand am 3. April 1899 statt. Der erster Leiter war Adolf Schuppik. Ab 1903 arbeiteten in der Schule in Borutin drei Lehrer und 1910 vier Lehrer.
Nach dem 2. Weltkrieg hat Robert Lukas die polnische Schule organisiert. 1946 fing de Unterricht an. Bis Schuljahr 1959/1960 arbeiteten in der Schule drei Lehrer, 1964/65 fünf und später sieben Lehrer. 1967 wurde die achtjährige Schule eingeführt und es gab Raumprobleme. Der Unterricht dauerte bis 17 Uhr. In den 70-Jahren war eine Grundüberholung. In zwei Gebäuden wurde Schule und Kindergarten eingerichtet. Während der Renovierung besuchten die Schüler die Schule in Bojanow und Krzanowice. Die Renovierung beginn am 10. Juni 1976 und am 10. Januar 1978 wurde die Schule wiedereröffnet. Die Schule hatte 10 Räume, indem 6 Klassenzimmer, ein neues Treppenhaus, Sanitäranlagen und Zentralheizung.
In dieser Zeit wurden Schulkomplexe organisiert.
Die Grundschule in Borucin wurde eine Filiale des Schulkomplexes in Krzanowice. Hier in der Schule wurden die ersten sechs Klassen unterrichtet. Die Schüler der 7 und 8 Klasse hatten ihren Unterricht in Krzanowice.
Seit September 1987 wurde die Schule wieder selbstständig. 1988-1992 wurde die Schule ausgebaut. Es wurde eine Turnhalle mit Sanitäranlagen, zwei Klassenräume und ein Umkleideraum gebaut. Auch die Küche und Kesselraum wurden modernisiert. 29. Mai 1989 erhielt die Schule den Namen „Janusz Korczak Schule“. Von 1990 bis 1999 wurden in der Schule acht Klassen unterrichtet. Wegen der Schulreform im Jahr 1999 wurde wieder in Borucin sechs Klassen unterrichtet und 2003 ist ein Kindergarten-Schulkomplex entstanden.
In der Schule sind 6 Klassenräume, eine Bibliothek, Turnhalle, ein Sport- und Spielplatz. |











