
| 01.04.2008 |
| Peterwitz |
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Pietraszyn – Klein Peterwitz
Pietraszyn liegt 7 km von Ratibor entfernt und ist dank dem Internationalem Grenzübergang nach Tschechen bekannt. In diesem Gebiet wurden Spuren der Paleolitzeit entdeckt. Leider sind keine Informationen vom Mittelalter und spätere Jahrhunderte erhalten.
Heutzutage wohnt in diesem Dorf 390 Einwohner, es sind 58 Landwirtschaftliche Betriebe auf der Fläche von 380,73 ha. Kirche als Zeugnis des Glaube
Die Geschichte von Klein Peterwitz war mit Zauditz verbunden. Zauditz (Sudice) gehörte Jahrhunderte lang zu den Gütern der Diözese Olmütz. 1652 wurde Klein Peterwitz der Pfarrgemeinde Zauditz angeschlossen. Wo gehörte es früher, kann man leider nicht nachweisen. Diese Situation war bis 1925.
Bis 1884 war in dem Dorf kein Kirchliches Objekt. Erst in diesem Jahr wurde eine Kappelle gebaut. In der Kappelle wurden unregelmäßig Messen gelesen. Der Weg zur Kirche in Kranowitz war schwierig und viel länger als nach Zauditz. Deshalb haben die Bewohner beschlossen einen Platz für einen Friedhof zu suchen und in der Zukunft eine Kirche zu bauen. Ein Feld von Theofil Ternka hatte die günstigste Lage und der Acker wurde für 1500 Mark gekauft. Die Dorfbewohner brachten es dazu, dass sie für den Kirchenbau vom Staat einen Zuschuss von 30 000 Mark erhielten. Diese Summe erhöhte sich von den dazugeschriebenen Zinsen um 3 000 Mark.
1929 beginn es mit Baustoffen anzufahren. Der Grundstein ist 1930 gelegt worden. Die Bauarbeiten wurden von Bauunternehmer Franz Sichma aus Kranowitz ausgeführt. Die staatliche Bauaufsicht hatte Herr Hallemann. Fenster und Decke wurden von Tischlermeister Slawik aus Kranowitz angefertigt. Der Untersatz des Altars ist aus Marmor gefertigt, der aus Troppau geliefert wurde. Die Skulptur der Hl. Barbara und die Bildwerke der Seitenaltäre fertigte Bildhauer Rostek aus Ratibor.
Bau und Ausstattung der Kirche wurde durch viele Stiftungen der Klein-Peterwitzer Bewohner ermöglicht. Frau Josefa Gotzmann stiftete Kanzel und Monstranz, Frau Wyszkony den Baldachin, Johann und Johanna Kupka das Friedhofskreuz, Anton Herber das Weibecken, Adolf Kreis Fahnen, Wilhelm Bartusch Prozzessionslaternen, Karl Ludwig den Nebenaltar des Herzen Jesu, Frau Kotulla aus Janowitz den Marienaltar. Die Bewohner spendeten Geldsummen für den Ankauf der Glocken, die in Köln bestellt wurden. Die größte Glocke war dem Hl. Urban gewidmet, die Mittlere- der Hl. Barbara und die Kleine – dem Hl. Josef. Die Glocken wurden vom Generalvikar für den deutschen Anteil der Erzdiözese Olmütz, Josef Martin Nathan, am 11. Oktober 1932 geweiht.
Am 18. Oktober 1932 wurde die Konsekration der neuen Kirche vom olmützer Weibischof Dr. Josef Schnitzel durchgeführt.
Die St. Barbara-Kirche in Klein Peterwitz ist das einzige Beispiel des Kubismus im Ratiborer Raum
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